
11 Nationen in der Altersklasse U18 spielen um die europäische Krone.
Aufgrund von Strafzeitenflut, hitzebedingten durchnässten Inlinern und leichteren Blessuren waren die Spielräume des eh schon kleinen Kaders zeitweise mehr als am Limit. 44Minuten + 3x5+Spieldauer für Merdingen und 37 Minuten + 1x5+Spieldauer für die Patriots standen am Ende auf dem Spielbericht. Auf Seiten der Hessen hat es Dennis Berk getroffen, der nun beim nächsten Spiel, kommenden Samstag in Deggendorf, leider pausieren muss. „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, mit diesem kleinen Kader und unter diesen Umständen sind heute alle mindestens bis an ihre Grenzen gegangen, wenn nicht sogar darüber hinaus. Man hat das ganze Spiel einfach gemerkt, dass meine Mannschaft den Sieg mehr wollte und deshalb auch am Ende verdient gewonnen hat. Auch nach einem drei Tore Rückstand nicht aufsteckt und so unglaublich wieder zurückkommt, das ist einfach nur überragend“, so ein stolzer Patriotscoach Patric Pfannmüller
Das Spiel sollte ursprünglich in Mannheim stattfinden und auch schon vor einigen Wochen. Mannheim hat es leider nicht geschafft, die neue Halle rechtzeitig spielfähig zu bekommen. So haben wir uns gefreut, dass wir einen Freitagabend in der Inlinehockeyhalle in Assenheim als Ausweichtermin finden konnten.
wären da nicht die extrem unterschiedlichen Spielfeld Bedingungen und die vielen Ausfälle auf Seiten der Niddataler. Auf sage und schreibe 10 Spieler muss Pfannmüller verzichten. „Wir fahren dennoch dorthin um etwas zählbares mitzunehmen. Der Kader ist zwar nach den Ausfällen klein aber trotzdem noch mit einer sehr guten Qualität bestückt“, so der Trainer dennoch entspannt. Das kann er auch, haben die Hessen aktuell einen komfortablen Vorsprung von 6 beziehungsweise 8 Punkten in der Tabelle. Spielbeginn des Spitzenspiels an diesem Wochenende im Breisgau ist 19:00 Uhr.

Dennoch wurde das erneut aufopferungsvoll kämpfende Team im Turnierbericht des Ausrichters als "Sieger der Herzen" bezeichnet. Ein großes Kompliment!
Das abschließende Turnier am vergangenen Wochenende in eigener Halle in Assenheim. Der Hitze trotzend konnte man bei allen Mädels eine riesen Entwicklung erkennen.
Auch wir Mädels können Hockey!“, so eine schmunzelnde und sehr zufriedene Trainerin Dominic Napravnik.

Die Patriots ließen sich jedoch nicht entmutigen und zeigten im zweiten Viertel eine beeindruckende Vorstellung. Marc Langer erzielte den Ausgleichstreffer zum 1:1 und Kilian Rohde brachte sein Team mit 2:1 in Führung. Die Patriots setzten ihren Angriff fort und bauten ihre Führung durch weitere Tore von Langer (3:1), Thibaut Lambert (4:1) und Boris Kharitonov (5:1) weiter aus.
Die Play Offs der besten zwei Teams aus dem Norden und Süden das erste Etappenziel der Niddataler. Für dieses benötigt der aktuelle Spitzenreiter noch mindestens drei Siege aus den letzten sechs Vorrundenspielen. Einen weiteren Schritt können die Wetterauer am Sonntag gegen den unangenehmen Gegner aus Hilden machen. Kommt das Team aus dem Rheinland zum Heimspiel 16:00 Uhr in die Inlinehalle nach Assenheim. Bei den Patriots ist natürlich ein Heimsieg fest eingeplant, zwar kann Pfannmüller am Sonntag erstmals in dieser Saison nicht auf drei Leistungsstarke Sturmreihen zurückgreifen, ist die Qualität des Kaders dennoch recht hoch. Lediglich auf der Torhüterposition hat der Coach mit den beiden Stammtorhüter Wagner und Kappes, sowie Youngster Benjamin Dorn, der mit kontant guten Leistungen mehr als aufhorchen ließ, die Qual der Wahl.
Zu Gast sind die Hornets aus Kaufungen in der Inlinehalle des IVA.
Das Abschlusstraining hat gezeigt, dass die Einstellung stimmt und dass die Jungs der Zweiten in ihrer ersten offiziellen Saison bereit sind, ordentliche Arbeit zu verrichten. Ob es dann reichen wird, gegen eine wirklich starke und lang eingespielte Truppe aus Nordhessen, wird sich am morgigen Abend zeigen.
Auch wenn die Rhein-Main Patriots auf Platz 1 der Tabelle stehen, sind die erfahrenen Kaufunger mit Platz 4 eher Favorit in der kommenden Partie. Es wird auf jeden Fall ein Inlinehockeyspiel auf gutem Niveau und verspricht bei den zu erwartenden Temperaturen nicht nur eine Hitzeschlacht zu werden.
"Stimmung der Mannschaft ist stabil und wir freuen uns erneut Hockey auf Augenhöhe zu haben... vallah!" so der Neuzugang Fabian Leci, welcher immer für einen Lacher auf und neben der Fläche sorgt.
Die Halle wird gegen 17.30 Uhr wieder ohne Eintritt zugänglich sein und alle Beteiligen freuen sich auf ein tolles Hockeyevent und kühle Getränke ‼️