Die Play Offs der besten zwei Teams aus dem Norden und Süden das erste Etappenziel der Niddataler. Für dieses benötigt der aktuelle Spitzenreiter noch mindestens drei Siege aus den letzten sechs Vorrundenspielen. Einen weiteren Schritt können die Wetterauer am Sonntag gegen den unangenehmen Gegner aus Hilden machen. Kommt das Team aus dem Rheinland zum Heimspiel 16:00 Uhr in die Inlinehalle nach Assenheim. Bei den Patriots ist natürlich ein Heimsieg fest eingeplant, zwar kann Pfannmüller am Sonntag erstmals in dieser Saison nicht auf drei Leistungsstarke Sturmreihen zurückgreifen, ist die Qualität des Kaders dennoch recht hoch. Lediglich auf der Torhüterposition hat der Coach mit den beiden Stammtorhüter Wagner und Kappes, sowie Youngster Benjamin Dorn, der mit kontant guten Leistungen mehr als aufhorchen ließ, die Qual der Wahl.
Zu Gast sind die Hornets aus Kaufungen in der Inlinehalle des IVA.
Das Abschlusstraining hat gezeigt, dass die Einstellung stimmt und dass die Jungs der Zweiten in ihrer ersten offiziellen Saison bereit sind, ordentliche Arbeit zu verrichten. Ob es dann reichen wird, gegen eine wirklich starke und lang eingespielte Truppe aus Nordhessen, wird sich am morgigen Abend zeigen.
Auch wenn die Rhein-Main Patriots auf Platz 1 der Tabelle stehen, sind die erfahrenen Kaufunger mit Platz 4 eher Favorit in der kommenden Partie. Es wird auf jeden Fall ein Inlinehockeyspiel auf gutem Niveau und verspricht bei den zu erwartenden Temperaturen nicht nur eine Hitzeschlacht zu werden.
"Stimmung der Mannschaft ist stabil und wir freuen uns erneut Hockey auf Augenhöhe zu haben... vallah!" so der Neuzugang Fabian Leci, welcher immer für einen Lacher auf und neben der Fläche sorgt.
Die Halle wird gegen 17.30 Uhr wieder ohne Eintritt zugänglich sein und alle Beteiligen freuen sich auf ein tolles Hockeyevent und kühle Getränke ‼️
Die Mannschaft konnte in Saarbrücken, aus einem zwischenzeitlichen 2:6, auf 7:7 rankommen und das Spiel in der Overtime für sich entscheiden.
In einem Spiel mit kleinem Kader und vielen Ausfällen verschlief das Team die erste Hälfte komplett und ging mit großem Rückstand in die Pause. Klare Worte wurden gefunden und sich viel für die Restspielzeit vorgenommen!
In der zweiten Halbzeit kamen die Patriots immer besser in die Partie und konnten kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich und somit die extra Spielzeit erzwingen. Hierbei waren es vor allem der stark aufgelegte Noah Kragl und Boris Kharitonov, die die Patriots zurück in die Partie brachten. Jedoch müsste man jeden Spieler bennen, denn es war eine ganz andere Mansnchaft, die sich nun ins Zeug legte und die Reise ins Saarland nicht ohne Punkte abhaken wollte.
Die kleine Fläche und das Spiel auf der ungewohnten Oberfläche machten das Spiel eng. Viele Zweikämpfe, vor, neben und hinter beiden Toren schraubten die Emotionen ständig höher. Nach einer regulären Spielzeit mit vielen Strafen ging es nun in die Overtime in der Noah Kragl den Deckel drauf machte. Am Ende nehmen die Patriots II verdiente zwei Punkte mit nach Hause.
Am kommenden Samstag geht es in eigener Halle weiter. Um 18:00 Uhr geht es mit dem nächsten Hessen Derby gegen die Kaufungen Hornets weiter. "Jetzt geht es um die Topplätze in den Playoffs, da kann sich keiner mehr Patzer erlauben!" So Jungster Joel Kragl.
Für die Patriots spielten
Tor Sven Pfeffer (bis 30. Minute), Benjamin Dorn (ab 30. Minute)
Feld Boris Kharitonov, Noah Kragl, Joel Kragl, Marco Albrecht, Fabian Leci, Marc Langer, Niklas Lachmann und Tim Wiesner

Doch diesmal verstanden es die Bayern ihre Führung zu Behaupten und gar auszubauen. Mit einem 4:7 ging es in den letzten Abschnitt. Für die Patriots trafen im schwachen Mitteldrittel Berk, Lehtonen und Lambert. Zu viele verlorene Bälle in der Mittelzone, in den Zweikämpfen zu oft den Kürzeren gezogen und im Abschluss nicht konsequent genug, die Gründe des Rückstandes.
Die Bayern kommen, mit aktuell 5 Siegen in Folge, zum Spitzenreiter Rhein-Main Patriots. Für die Hausherren ein wichtiges Spiel, bliebe man mit einem Heimsieg weiter voll auf Kurs Wiederaufstieg und könnte die Konkurrenz auf komfortablem Abstand halten. Auch aufgrund der Tatsache, dass die Niddataler im nächsten Monat mit den beiden Auswärtsspielen in Merdingen und eben Deggendorf noch in der Fremde gegen die Mitkonkurrenten in Sachen Play Offs antreten müssen, wäre ein Erfolg am Samstag ein ganz wichtiger Schritt.



