Spielminute mit 0:1 in Führung. Doch die Patriots fokussiert, wussten zu antworten. Nico Lehtonen in der 11. Minute nach schönem Zuspiel von David Lademann zum 1:1. auch im weiteren Verlauf die Patriots die Tonangebende Mannschaft und so folgerichtig 16 Sekunden vor der ersten Pause das 2:1 durch erneut Nico Lehtonen. Der Pass kam diesmal von Marcel Müller.
Aktuell auf Platz drei haben die Moskitos bereits 25 Punkte aus 12 Spielen und gehen als Favorit in die Partie gegen die Rhein-Main Patriots, welche aufgrund des am Samstag stattfindenden Pokalspiels von Essen auf den Sonntag verlegt werden musste.
Ein Großteil der Jungs, aus der Wetterau musste, zu Hause bleiben und andere angeschlagen anreisen - machten die Regularien und auch der enge Zeitplan bis zu den Playoffs keinen anderen Termin möglich.
Weiter Offensiv druckvoll dann der Ausgleich durch Torben Reuner nach 30 Minuten. Sieben Minuten später war es dann erneut David Lademann, der die erste Führung der Patriots, doch Bissendorf wusste noch vor der Pause zu antworten.
Nach zwei Heimsiegen steht für den Aufsteiger die nächste Bewehrungsprobe Auswärts auf dem Plan. Die Bissendorf Panther aktuell auf Platz 9 sind dennoch nicht zu unterschätzen, spielen sie zum einen zu Hause, kommt ihnen die Erfahrung und Umstände aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der 1.Bundesliga zu Gute. Mit Tim Strasser verfügen die Norddeutschen zudem nach wie vor über einen absoluten Topstürmer der 1.Bundesliga und auch die beiden letzten Ergebnisse am vergangenen Wochenende gegen Düsseldorf und Essen als Topteams der Liga waren zwar ohne Punkte aber definitiv auf Augenhöhe.
Der Knoten schien geplatzt, war es nur eine Minute später Dennis Berk mit dem 2:0. Als Gabler 40 Sekunden vor der ersten Pausensirene zum 3:0 traf schien es ein deutliches Aufeinandertreffen der beiden einzigen Südvereine in der 1.Bundesliga zu werden, doch auch Atting wusste zu punkten und so gelang den Bayern noch kurz vor der Pause der 3:1 Anschlusstreffer.
Beim Südgipfel der 1.Bundesliga ist dafür allerdings ein Heimsieg gegen den IHC Atting Pflicht. Das Team aus Bayern hat einen sehr turbulenten Saisonstart hinter sich. Nach überraschenden und starken Siegen gegen Duisburg und in Köln gab es auch deutliche Niederlagen gegen Kaarst, Düsseldorf und Essen. Das sehr junge Team hat in der ersten Saisonhälfte noch große Schwankungen, was die Planungen für die Samstagsaufgabe nicht leichter machen. Aktuell liegen die Bayern 4 Punkte hinter den Hessen. Mit einem Sieg würde man den Abstand auf einen Mitkonkurrenten auf komfortable 7 Punkte wachsen lassen und kann sich Richtung Play Off Plätze orientieren. Genau das ist das Ziel der Niddataler, die mit einer sehr gut besetzten Truppe das wichtige Spiel am Samstag angehen können. Mit Jakub Bernad, der sich beim Auswärtssieg in Crefeld verletzte, kann Pfannmüller wieder auf einen Tor-Garant zurückgreifen. Ein sehr wichtiger Fakt schaut man auf die fehlende Durchschlagskraft im schwachen Überzahlspiel des darauffolgenden Auswärtsspiels in Duisburg. Neben Bernad sind die Patriots am Samstag mit den, vom Trainer gewünschten ausgeglichenen drei Reihen am Start, was weitere Zuversicht bedeuten soll. „Drei Punkte am Samstag und wir können uns in der Liga nach oben orientieren, aber Atting verfügt mit zum Beispiel Hillmeier (Topscorer)und Meichel (Nationalspieler) über den ein oder anderen starken Skaterhockeyspieler, die sich alle aufgrund der identischen Bodenverhältnisse unserer beider Heimspielstätten auch in Assenheim bestens bewegen können, daher wird es kein Selbstläufer“, ist Pfannmüller optimistisch aber dennoch warnend.
Mit einer starken kämpferischen Leistung und einem überragenden Powerplay festigen die Niddataler nach dem überraschenden Sieg in Krefeld ihre Position im Mittelfeld der 1.Bundesliga. Die Patriots starteten gut ins Spiel, war es Thibaut Lambert, der in der 5 Minute die erste Powerplay Situation zum 1:0 nutzte. Doch Krefeld wusste zu Antworten und glich nur 50 Sekunden später aus. In der Folge die Rheinländer druckvoller und dem 2:1 in der 17 Minute.
Die Rhein-Main Patriots haben ihr Auftaktspiel des Hammerwochenendes (drei Spiele an vier Tagen), erfolgreich gemeistert. In der Anfangsphase ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams aktuell punktgleich im Tabellenkeller, war in den ersten Minuten auch ein gewisses Abtasten zu spüren. Es war anzumerken, dass keines der beiden Teams bei diesem so wichtigen Spiel ins Hintertreffen geraten möchte. Nach 9 gespielten Minuten waren es die Sauerländer, die an diesem Nachmittag in der wiedermal gut besuchten Inlinehalle, einen Konter im Tor von Janis Grundhöfer zum 0:1 verwandelten. Die Niddataler nun weiter den Druck erhöhend nur 90 Sekunden später durch David Lademann mit dem verdienten Ausgleich zum 1:1. Nur zwei Minuten später war es Thibaut Lambert, der die 2:1 Führung markierte. Die Hessen fokussierter im Abschluss und in Überzahl war es dann erneut Lademann zum 3:1 Pausenstand.
Die Iserlohner ähnlich wie die Patriots in die Saison gestartet, aktuell mit 5 Punkten aus sechs Spielen am Ende der Tabelle, haben beide die Möglichkeit sich mit einem Sieg bis ins Mittelfeld der 1.Bundesliga zu schieben. Ein richtungsweisendes Spiel also für beide Teams. Die Patriots wollen dafür Nichts aufs Spiel setzen, sind gut vorbereitet und können mit Neuzugang und Inlinehockey-Weltmeister Jakub Bernad auf einen weiteren Topspieler zurückgreifen. Aber auch so ist der Kader der Hessen an diesem so wichtigen Vatertag gut besetzt. Pfannmüller kann nahezu aus dem vollen schöpfen und muss sich beim Abschlusstraining auf seine drei Reihen für diesen wichtigen Anfang des mit insgesamt drei Spielen knalle vollen Wochenendes entscheiden. Zwei weitere Auswärtsspiele warten auf die Niddataler. Am Samstag reist das Team nach Krefeld, bevor es am Sonntag in Duisburg weitergeht.
Der 32-jährige Stürmer ist in der Inline-Skaterhockeyszene kein Unbekannter. Seinen größten Erfolg im Eishockey feierte Bernad wohl mit dem Gewinn der Tschechischen U18-Meisterschaft 2008. Doch war die Versuchung zum Artverwandten Inlinehockey groß und so führte der Weg des technisch hochbegabten Stürmers bis in die Tschechischen Nationalmannschaft. Dort wurde er mehrfacher Weltmeister und auch auf Vereinsebene war Bernad immer ein Garant für Erfolg und konnte schon zahlreiche Titel gewinnen. Zuletzt spielte der gebürtige Piseker zwei Jahre beim HC Milano Quanta in der ersten Italienischen Inlinehockeyliga, wo er einmal den Pokal und zwei Mal die Meisterschaft gewinnen konnte. Davor gewann er in der Tschechischen Extra Liga 6 Meisterschaften und war 2017 für Grenoble Yetis in der höchsten französischen Spielklasse mit einem Pokalsieg erfolgreich.