In der 1. Skaterhockey-Bundesliga haben die IVA Rhein-Main Patriots ihre Spitzenposition eindrucksvoll untermauert. Am Samstagabend setzten sich die Hessen bei den SHC Duisburg Ducks mit 6:2 (0:1/3:0/3:1) durch und untermauerten ihre Qualitäten vom gewonnenen, aber engere Hinspiel (7:5) vor drei Wochen nachdrücklich.
 
Am Samstagabend entwickelte sich im Duisburger Ruhrpott von Beginn an ein intensives und körperbetontes Spiel. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Doch im weiteren Verlauf übernahmen die Patriots zunehmend die Kontrolle und drehten die Partie eindrucksvoll.
 
Innerhalb weniger Minuten im zweiten Drittel sorgten Henry Wellhausen (23.), Thibaut Lambert (27.) und Debütant Noah Kragl (29.) mit ihren Treffern für die Patriots-Führung zum 3:1. Besonders Kragl wusste bei seinem Einstand zu überzeugen und setzte ein starkes Ausrufezeichen.
 
Im Schlussabschnitt ließen die Hessen nichts mehr anbrennen. Zwar konnten die Ducks zwischenzeitlich verkürzen, doch Jakub Bernad stellte im Powerplay (52.) den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase machten David Lademann (54.) sowie Marc Langer per Empty Net (59.) alles klar und sorgten für den verdienten 6:2-Endstand.
 
Patriots-Coach Patric Pfannmüller zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit den letzten 40 Minuten. Das war ein sehr professionelles Auftreten und eine starke Teamleistung – ein absolut verdienter Sieg.“
 
Auch die Disziplin spielte eine Rolle: Während Duisburg auf 14 Strafminuten kam, mussten die Patriots lediglich acht Minuten auf der Strafbank verbringen.
 
Mit diesem Erfolg bleiben die IVA Rhein-Main Patriots an der Tabellenspitze der Bundesliga und unterstreichen ihre Ambitionen in dieser Saison.
 
Tore Patriots
1:1 Henry Wellhausen (23.)
1:2 Thibaut Lambert (27.)
1:3 Noah Kragl (29.)
2:4 Jakub Bernad (52., Powerplay)
2:5 David Lademann (54.)
2:6 Marc Langer (59., Empty Net)
 
Patriots-Aufstellung
Tor Janis Grundhöfer, Arian van der Plas
Feld Thibaut Lambert, Niko Lehtonen, David Lademann (C), Christian Unger (A), Dean Flemming, Torben Reuner, Dennis Berk, Marc Langer, Jakub Bernad, Kilian Rohde, Henry Wellhausen, Noah Kragl