Die Sommerpause ist vorbei – und die Rhein-Main Patriots starten gleich mit einem echten Highlight in die heiße Phase der Saison. Am Samstag, den 23. August, wartet mit den Crash Eagles Kaarst niemand Geringeres als der amtierende Deutsche Meister. Es ist das Spitzenspiel der 1. Skaterhockey-Bundesliga: Zweiter gegen Dritten, Tradition gegen Titelverteidiger.

Doch die Vorzeichen stehen für die Hessen alles andere als günstig. Trainer Patric Pfannmüller muss einen regelrechten Aderlass verkraften. Gleich elf Ausfälle zwingen den Coach zu Improvisationen. Neben dem bereits im Eishockey aktiven Marcel Müller fehlen Stammkräfte wie Henry Wellhausen, Tobias Etzel, Dennis Berk und André Gabler. Auch Stammtorhüter Janis Grundhöfer muss fürs Wochenende passen. „Das ist schon ein Brett. Urlaub, Verletzungen und berufliche Gründe haben uns personell hart getroffen“, erklärt Pfannmüller.
Trotz der angespannten Lage herrscht bei den Patriots kein Trübsal. Im Gegenteil: „Wir fahren entspannt nach Kaarst. Dort haben wir nichts zu verlieren – und genau das macht uns gefährlich“, so der Trainer weiter.
Für die Partie stehen folgende Spieler zur Verfügung
Tor Christian Heuzeroth
Feldspieler Thibaut Lambert, Amandus Röttcher, Sean Liechti, Jakub Bernad, Niko Lehtonen, Tim Dohmen, Dean Flemming, David Lademann, Christian Unger, Marc Langer, Keanu Hoffmann
Die Spieler, die auflaufen können, sind hoch motiviert. „Jeder von uns weiß, dass wir gegen den Meister über uns hinauswachsen müssen. Aber wir haben schon oft gezeigt, dass wir kämpfen können“, betont Routinier und frischgebackener Medaillengewinner bei den World Games Amandus Röttcher.
Auch wenn die Patriots nicht in Bestbesetzung antreten können, wollen sie das Spiel mutig angehen und dem Meister Paroli bieten. Pfannmüller fasst es zusammen: „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein – egal, wie viele Spieler uns fehlen.“


