Die Patriots starten in die Saison 2026 - der Überblick
Am Freitag, den 07. März, beginnt für die Niddataler die neue Saison der 1. Bundesliga gleich mit einem echten Highlight. Um 18:00 Uhr gastiert mit dem SHC Duisburg Ducks ein echtes Uhrgestein in der Inlinehalle in Assenheim. Patriots sind nach der Heimniederlage 2025 gegen den deutschen Rekordmeister gewarnt.
Trikottag zum Auftakt - zum heiß machen wieder eine Aktion mit freiem Eintritt für alle hessischen Sportfreunde! Zum Eröffnungsspiel der 1.Bundesliga 2026 möchten die Patriots wieder alle zu einem tollen Hockeyfest einladen. Der Rekordmeister SHC Duisburg Ducks kommt zum Saisonauftakt!!
Jeder Zuschauer, der ein Trikot der Patriots oder eines hessischen Sportvereins trägt erhält freien Eintritt. Und wer noch kein Trikot hat kann für nur 15€ ein original Patriots-Spielertrikot der letzten Saisons an der Kasse erwerben.
Nach zwei schwierigen Saisonstarts in den vergangenen Jahren, in denen man sich nach den ersten Spieltagen jeweils am Tabellenende wiederfand, hofft das Team in dieser Spielzeit auf einen deutlich besseren Auftakt. Das klare Saisonziel in der erneut 10 Teams umfassenden Bundesliga lautet: Play-offs erreichen und sich unter den Top 4 der Liga etablieren.
Als Aufsteiger ist IHC Atting neu im Oberhaus vertreten, während Deggendorf den Gang in die zweite Liga antreten musste. Zu den Favoriten zählen erneut der amtierende Meister CE Kaarst sowie Vizemeister Essen – altbekannte Schwergewichte im deutschen Skaterhockey.
Auch international stehen große Aufgaben an: Vom 18. bis 21. Juni nimmt das Team als Titelverteidiger am Europapokal Skaterhockey in Biel teil. Ziel ist es, erneut eine führende Rolle einzunehmen und ein Wort im Kampf um die Medaillen mitzusprechen.
Zusätzlich kehrt man nach längerer Pause in den Deutschen Skaterhockeypokal zurück. Der Pokal wird im KO-Modus ausgespielt, die Niddataler steigen als Bundesligist erst in Runde 3 ein. Der Wettbewerb soll auch dazu genutzt werden, jüngeren Spielern wertvolle Spielpraxis zu ermöglichen. Dennoch gilt: Wenn man meldet, will man auch möglichst weit kommen – das Final-Four-Turnier ist dabei das erklärte Ziel.
Was gibt es sonst noch Neues? Die Drittelpausen werden ab der Saison 2026 von 10 auf 15 Minuten verlängert.
Die neue Saison verspricht Spannung, hochklassige Spiele und große Herausforderungen – der Auftakt gegen Essen dürfte gleich ein erster Gradmesser sein.
Ziele
Tugenden wie Leidenschaft, Teamgeist, Spaß und Motivation stehen weiter ganz vorne. Gelingt die weitere Umsetzung und startet das Team besser in die Saison (letzten beiden Jahre jeweils Schlusslicht nach 6 Spielen), so wird sich auch der erwünschte Erfolg einstellen. Nach dem Halbfinalaus 2025, will man dieses Jahr erneut oben angreifen. Meisterschaft und auch eine der führenden Platzierungen beim Europacup ist ins Auge gefasst. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht, so hat sich das Niveau der 1.Bundesligisten, besonders was die Ausgeglichenheit betrifft, in den letzten Jahren stark gesteigert, und auch an Spannung hapert es in der höchsten deutschen Spielklasse nicht. Jeder Gegner ist heiß auf die Patriots und will den Europapokalsieger in die Schranken weisen. Daher verspricht für die Zuschauer jedes Spiel ein Highlight zu werden. Wichtig ist es wieder schnell in der 1.Bundesliga den Rhythmus zu finden und fokussiert an jedes Spiel heran zu gehen.
Kader und Veränderungen
Gezielte Verstärkungen und Veränderungen sollen positive Auswirkungen haben. Der Verein legt Wert auf eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen, ausbaufähigen Spielern. Auch das waren wichtige Kriterien in Sachen Neuzugängen und Teamzusammensetzung. Wichtig wird nun sein, dass die Neuzugänge schnell integriert werden und sich mit dem Verein identifizieren und das gewünschte „Wir-Gefühl“ erkennen lassen. Mit Leon Köhler (aktuell Eishockey in Herford) verfügen die Patriots nun über einen weiteren jungen aber bereits sehr erfahrenen Spieler, der sich bereits im letzten Jahr im Training an Ball, Team und Verein gewöhnen konnte. Daher ist davon auszugehen, dass er sich schnell an das Niveau 1.Bundesliga gewöhnen wird.
Dazu auf der Torhüterposition mit Noel Heuzeroth einen jungen, ambitionierten Torwart (Patriots Nachwuchs), welcher ebenfalls in der vergangenen Saison für die Mission Skaterhockey Bundesliga von Torwarttrainer Jan Hofmann aufgebaut wurde und auch diese Saison weiter wird, um gerade auf dieser wichtigen Position neben den vier gestandenen Patriots-Torhütern der letzten Saison in der zukünftigen Planung, wie auch im Sportlichen zusätzlich Sicherheit bieten soll. Weiterer Neuzugang ist Noel Kragl. Der läuferisch und technisch versierte Stürmer kommt aus der 2.Mannschaft, und verfügt über internationale Erfahrung, die er sich mit der Deutschen Inlinehockey Nationalmannschaft geholt hat. Mit Keanu Hofmann kommt zudem ein junger Stürmer aus dem eigenen Nachwuchs ins Team. Ein weiterer wichtiger Bereich bleibt der Nachwuchs, wo sich die Verantwortlichen in den nächsten Jahren das ein oder andere Talent im Bundesligakader erhoffen. Aus diesem Grund werden regelmäßig Juniorenspieler bei den Trainingseinheiten, aber auch Spielen ihre ersten Erfahrungen sammeln, um ihnen den nächsten Schritt ihrer sportlichen Entwicklung zu ermöglichen.
Auch Abgänge beziehungsweise Veränderungen sind zu verzeichnen. So werden Tobias Etzel und Julian Grund, ebenso wie die bereits im Laufe der letzten Saison ausgeschiedenen Paul König, Tim Dohmen (geht zurück nach Kaarst) in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch werden die Einsatzmöglichkeiten von Mario Willkom und Mika Junker in der kommenden Saison aus beruflichen Gründen sehr reduziert sein.
An der Bande geht Patric Pfannmüller wohl in seine letzte Saison als Cheftrainer. Der 49-Jährige wird sich dann in der Folge vermehrt auf die Vereinsarbeit konzentrieren. Assistiert wird Pfannmüller wie in der vergangenen Spielzeit von Marcel Patejdl (Co-Trainer) und Jan Hofmann Torwart-Trainer). Teamleiter ist und bleibt Dirk Starke
Hier das aktuelle Team der Rhein-Main Patriots 2026:
Tor: Jannis Grundhöfer, Arian van der Plas, Benjamin Dorn, Christian Heuzeroth, Noel Heuzeroth
Feld: David Lademann „C“, Christian Unger „A“, Niko Lehtonen „A“, Dennis Berk, Sean Liechti (CH), Amandus Röttcher (NA), Jakub Bernad (CZ), Marcel Müller, Torben Reuner, Mika Junker, Mario Willkom, Niklas Lachmann, Thibault Lambert, Marc Langer, Kilian Rohde, Dean Flemming, André Gabler, Keanu Hoffmann, Leon Köhler, Noah Kragl, Henry Wellhausen
aus dem Nachwuchs: Theo Blechschmied, Leni Pfannmüller und Henrik Feuerbach
Die Topspieler 2026
- Janis Grundhöfer (Tor Nationalteam Deutschland)
- Thibaut Lambert, David Lademann, Dean Flemming (Nationalteam Deutschland)
- Marcel Müller (ehem. Eishockey Nationalspieler, aktuell Krefeld (DEL2))
- Jakub Bernad (Nationalteam CZ, Weltmeister und World Games Silber)
- Amandus Röttcher, Sean Liechti, Van der Plas (Nationalteam Namibia)
Die wirtschaftliche Lage
Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich konnten sich die Patriots im letzten Jahr weiterentwickeln. Aktuell wird dem Verein ein sehr guter Ruf in Sachen Verlässlichkeit und Planungssicherheit sowie sportlicher Entwicklung im Leistungs- aber auch Nachwuchsbereich zugesprochen. Dieser Hilft gerade in Sachen Sponsoring und Unterstützung. Die Patriots können weiter auf ihre starken Partner Autopark Schreier Bad Nauheim, Additive GmbH Bad Homburg, Diefenbach GmbH & Co KG Niddatal, Ludwig Mineralöle Friedberg sowie Ausrüstungspartner Hockeyshop Forster, sowie Suntec-Energiesysteme GmbH Friedberg, DEG Süd-Niederdorfelden, der Seegers KG Altenstadt und Thaimassage Luzius-Assenheim bauen. Zudem konnte mit DREAME ein weiteres namhaftes, innovatives und stark wachsendes Unternehmen als Hauptsponsor gewonnen werden. Auch mit Ausrüster Warrior Hockey ist die Zusammenarbeit nach dem Aufstieg, dem Vize-Titel und Europapokalsieg weiter intensiviert worden. Ein weiterer großer Partner werden die Patriots wieder selbst sein, die die auf dem Dach der vereinseigenen Inlinehalle befindliche PV-Anlage seit 2015 eigens betreiben und somit ihren eigenen Strom produziert.
Die Liga
Zu Saison 2026 sind in der 1. Bundesliga zehn Mannschaften gemeldet. Für die Patriots geht es nach dem wieder Aufstieg, der Vizemeisterschaft und dem Europapokalsieg in das Jahr 3. Neu dabei ist mit dem IHC Atting als Aufsteiger, ein altbekanntes Gesicht, spielte man bereits sowohl in Liga eins, wie zwei gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Straubing. Nicht mehr zur Beletage des Deutschen Skaterhockeys zählen dieses Jahr die Deggendorf Pflanz. Als Favoriten auf den Titel sehen die Fachleute in dieser Saison neben dem amtierenden Meister Crash Eagles Kaarst, die weiteren Halbfinalisten des letzten Jahres, Bissendorf Panther und natürlich Vizemeister EHC Eagles Essen. Aber auch die Düsseldorf Rams muss man auf dem Zettel haben. Aber auch die Duisburg Ducks, Crefelder SC und die HC Köln Rheinos sind definitiv nicht zu unterschätzen. Abzuwarten bleibt zu dem, wie sich die Patriots gegen den Aufsteiger aus Bayern ICH Atting aus der Affäre ziehen wird. Gespielt wird eine Vorrunde jeder gegen jeden und anschließende Play Offs mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale (best of three). Am Ende steigt der letzte der Vorrunde in die 2.Bundesliga ab.
Der Pokal
Zusätzlich kehrt man nach längerer Pause in den Deutschen Skaterhockeypokal zurück. Der Pokal wird im KO-Modus ausgespielt, die Niddataler steigen als Bundesligist erst in Runde 3 ein. Der Wettbewerb soll auch dazu genutzt werden, jüngeren Spielern wertvolle Spielpraxis zu ermöglichen. Dennoch gilt: Wenn man meldet, will man auch möglichst weit kommen – das Final-Four-Turnier ist dabei das erklärte Ziel.