Bundesligateams starten ins Training

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Die beiden Bundesligamannschafte starten am kommenden Dienstag, 19.05.2020, in eine erneute Saisonvorbereitung, nachdem durch die Corona-Maßnahmen im März die Sportstätten in Hessen geschlossen wurden.
In den letzten Wochen hat die Vereinsarbeit des Vorstandes der Rhein-Main Patriots trotz Corona-Zwangspause des Sports keineswegs geruht, stattdessen wurden viele Gespräche und Videokonferenzen abgehalten, um die Situation immer realistisch und objektiv beurteilen zu können. Der Vorstand des Assenheimer Vereins hat sich nach den letzten Lockerungen lange beraten, wie und ob eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter den strengen Auflagen des Landes Hessen möglich ist. Schließlich hat man sich darauf geeinigt, vorerst den Damen- und Herrenbundesligateams den Start ins die Saisonvorbereitung zu gestatten, sofern diese dem Verein ein durchführbares Hygienekonzept vorlegen. Dieses muss die Auflagen des Landes erfüllen und von der Stadt Niddatal für zulässig erklärt werden. Für diese Entscheidung spielten eine Vielzahl an Gründen eine Rolle. Zum Einen ist es in diesen beiden Teams durch vorhandene Trainer und Teamleiter möglich, die Einhaltung des Hygienekonzepts zu überprüfen. Daneben sei laut dem Vorstand den Mannschaften altersbedingt zuzutrauen, dass sie sich eigenständig an die Konzepte halten und dadurch das Risiko von Coronainfektionen vor, während und nach des Trainings auf ein Minimum zu reduzieren.
 
Zudem ist in den Regeln des Verbandes ISHD verankert, dass in den Bundesligen jedes Jahr ein Meister ausgespielt werden muss. Damit steht für die Damen und Herren definitiv eine Saison vor der Tür, allerdings ist hierbei noch fraglich in welcher Form. Mehr Klarheit bringen sollen hierbei Liga-Videokonferenzen in den kommenden Wochen, bei denen selbstverständlich auch die Patriots vertreten sein werden.
 
Die Genehmigung für beide Hygienekonzepte erfolgte am Donnerstag, 14.05.2020. Damit steht dem Trainingsstart nichts mehr im Wege. „Auch wenn durch die Auflagen, zum Beispiel der Mindestabstand von 1,5 Metern, kein richtiges Mannschaftstraining, sondern eher individuelles Skill-Training, möglich ist, machen wir doch einen riesigen Schritt nach vorne in Richtung Normalität.“, so die Kapitänin des Damenbundesligateams, Elisa Thoms. „Ich kann es kaum erwarten endlich wieder auf den Rollen zu stehen und mit den Mädels zu trainieren. Gerade die Zusammenkunft mit der Mannschaft hat mir in den letzten Wochen wahnsinnig gefehlt!“
 
Die Tatsache, dass der Nachwuchs- und Hobbybereich noch nicht ins Training starten darf, bereitet dem Vorstand zwar Bauchschmerzen, dennoch steht hier die Sicherheit an erster Stelle. Man hofft stark auf weitere Lockerungen seitens der Politik, sodass im Juni alle Sparten des Vereins wieder uneingeschränkt trainieren können.