Patriots gewinnen Hitzeschlacht 

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Einer von aktuell nur wenigen fitten Stammspielern, David Lademann (98).

Niddataler holen bei 37 Grad und stickiger Luft in der Duisburger Sporthalle Süd 5:6 (2:3/1:2/2:1) Auswärtssieg.

Am Samstag war definitiv kein perfektes Hockeywetter, aber für die Bundesligamannschaft der Patriots ein Auswärtsspiel den Duisburg Ducks auf dem Programm. Bei heißen 37 Grad ging es im Bus an die Wedau und bei stickiger Atmosphäre um wichtige Punkte. Die Patriots von Beginn an sehr fokussiert in der 3.Spielminute mit dem ersten Ausrufezeichen. Henry Wellhausen traf zum 0:1 in Überzahl. Die Patriots kurzfristig ohne Max Faber nach Duisburg gereist weiter mussten nur eine Minute später den Ausgleich hinnehmen, zu passiv die Wetterauer in dieser Situation. In der 12. dann die Führung der Hausherren, doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. 30 Sekunden später war es Phil Hamer zum 2:2. die Patriots zielstrebiger und noch vor der Pause mit der erneuten Führung. Amandus Röttcher traf 16 Sekunden vor der ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt die Hessen weiter das spielbestimmende Team und so war es ein Doppelpack von Tim May in der 22. und 29. zur 2:5 Führung. Doch Duisburg gab nicht auf und verkürzte vier Minuten später auf 3:5. In den weiteren Minuten des zweiten Drittels neutralisierten sich dann beide Mannschaften und die Patriots gingen mit einem zwei Tore Vorsprung in die letzten 20 Minuten. Duisburg nun offensiver agierend mit dem Anschluss, doch Tor drei von Tim May zum 4:6 stellte in der 47. Minute den alten zwei Tore Vorsprung wieder her. Die Ducks nun alles auf eine Karte setzend, nahmen sie den Torwart anstelle eines fünften Feldspielers vom Feld und verkürzen 90 Sekunden vor Schluss zum 5:6. Mit Mann und Maus stemmten sich die Hessen gegen den Ausgleich und wurden am Ende für ihren aufopferungsvollen Kampf belohnt.
„Ich kann meinem Team nur ein riesen Kompliment machen. Das was wir heute und in den letzten Wochen spielen ist richtig stark, unglaublich diszipliniert und macht Lust auf mehr. Wir freuen uns jetzt auf eine tolle Abwechslung am nächsten Wochenende mit der qualitativ topbesetzten Deutschen Inlinehockey Meisterschaft in eigener Halle. Mindestens 15 DEL-Profis machen das Event zu einem richtigen Highlight,“ so ein sehr zufriedener Patriotscoach Patric Pfannmüller.
 
  • Spielfakten
  • Tor Jan Bleil, Jannis Wagner
  • Feld Christian Unger, Phil Hamer (1), Ben Pfeifer, David Lademann, Thibault Lambert, Dennis Berk, Tim May (3), Henry Wellhausen (1), Boris Kharitonov, Niklas Lachmann, Amandus Röttcher, Marc Langer
  • Strafzeiten Duisburg 6 Minuten / Patriots 4 Minuten