Patriots erfüllen Pflichtaufgabe im Abstiegskampf

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Einer von aktuell nur wenigen fitten Stammspielern, David Lademann (98).

5:12 (1:1/1:6/3:5) Auswärtserfolg in Berlin macht weitere Hoffnung.

Am vergangenen Samstag fuhr die Mannschaft von Trainer Patric Pfannmüller zum Tabellenletzten nach Berlin. Damit trafen die beiden Schlusslichter der ersten Skaterhockey-Bundesliga aufeinander. Die Mannschaft aus dem Niddatal hatte durch ihren letzten Auswärtserfolg in Iserlohn jedoch Selbstbewusstsein getankt. Davon konnten sich die Zuschauer im Poststadion zu Berlin bereits zu Beginn der Partie ein Eindruck verschaffen. Allerdings wurde die spielerische Dominanz der Hessen innerhalb der ersten 20 Minuten des Spiels nicht in großartig verwertbares umgewandelt. Das lag zum einen an einem sehr stark aufgelegten Berliner Schlussmann, als auch der katastrophalen Chancenauswertung der Hessen. Beste Einschussmöglichkeiten wurden fahrlässig liegen gelassen. Lediglich der Ausgleich durch Amandus Röttcher, nach der überraschenden Führung der Heimmannschaft, sollte in den ersten 20 Minuten als zählbares auf der Anzeigetafel erscheinen.
 
Nach Thibaut Lamberts erneutem Ausgleichstreffer in der 25 Spielminute sollte sich die Patriots Überlegenheit auch auf der Anzeigentafel niederschlagen. Insgesamt fünf weitere Treffer, bei keinem weiteren Gegentor, legten den Grundstein im zweiten Drittel für den am Ende souveränen Sieg der Niddataler. Innerhalb der zweiten zwanzig Minuten waren Christian Unger, zwei Mal Maximilian Faber, Tobias Etzel und zum zweiten Mal an diesem Abend Thibaut Lambert erfolgreich. Die Moral der Berliner war gebrochen. Zwar vermochten diese im letzten Drittel noch drei weiter Tore zu schießen, kamen jedoch nie mehr als auf vier Tore an die Assenheimer heran. Diese hingegen stellten das Toreschießen ebenfalls nicht ein und so wurden innerhalb der letzten zwanzig Minuten das Endergebnis von 12 zu 5 herausgeschossen. Insgesamt muss sich die Truppe lediglich vorwerfen lassen, dass sie viel zu viele hochwertige Chancen hat liegen lassen. Dennoch macht dieses Spiel Hoffnung im Abstiegskampf. Bei solchen Leistungen kann die Mannschaft optimistisch in die verbleibenden Spiele gehen und für jeden Gegner eine unangenehme Aufgabe darstellen.
 
  • Tore 1:1 Amandus Röttcher (Tobias Etzel), 2:2 Thibaut Lambert (Christian Unger), 2:3 Christian Unger (Henry Wellhausen), 2:4 Maximilian Faber (Christian Unger), 2:5 Tobias Etzel (David Lademann), 2:6 Maximilian Faber, 2:7 Thibaut Lambert (Christian Unger), 2:8 Christian Unger (Henry Wellhausen), 3:8 Fabian Rudloff (Jakob Rebel), 3:9 Maximilian Faber (Thibaut Lambert), 4:9 Nico Kirchener, 4:10 Marcel Patejdel (Niklas Lademann), 5:10 Nico Kirchner (Dominik Droose), 5:11 Maximilian Faber (Henry Wellhausen), 5:12 David Lademann (Tobias Etzel)
  • Strafzeiten Berlin 8 Min. / Patriots 8 Min. + 10 Min. Ben Pfeifer (unkorrekte Ausrüstung)