5 Fragen an ... Patric Pfannmüller

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Wie bereits im Vorfeld angekündigt, übernimmt der sportliche Leiter Patric Pfannmüller zur kommenden Saison den Trainerposten der Bundesligamannschaft der Rhein-Main Patriots.

Der 42-jährige stand bereits von 2011 bis 2015 in der 1. Bundesliga hinter der Bande der Wetterauer und hat für die anstehende Spielzeit große Pläne für sein Team. Im Interview spricht er über seine Rückkehr als Trainer.

  • Wieso hast du dich dazu entschieden, das Bundesligateam der Rhein-Main Patriots wieder als Trainer zu übernehmen?
  • Weil ich glaube, dass ich der Richtige bin, um dem Team und dem Umfeld das zurückzugeben, was gefehlt hat. Ich will die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur bringen und dahin bewegen, wo wir hingehören. Das ist natürlich ein Prozess, der Zeit braucht, per Knopfdruck geht’s nicht. Ich will, dass die Mannschaft hungriger und willensstärker auftritt. Wir müssen das Feuer auf's Spielfeld zurückbringen, dann können wir auch die Zuschauer mitreißen.
  • Was macht deiner Meinung nach einen guten Trainer aus?
  • Kommunikation ist ganz wichtig, genau wie Fachkompetenz natürlich. Ein Trainer muss auch in der Lage sein, sein eigenes Wissen in geeigneter Weise an die Spieler zu übergeben. Gerade in einer schnellen Sportart wie Skaterhockey ist es wichtig, dass man spontan auf gewisse Situationen reagieren und Entscheidungen treffen kann.
  • Großes Ziel sind die Play-Offs. Was unterscheidet die Patriots von den anderen Mannschaften in der 2. Bundesliga Süd?
  • Wir haben das größte Steigerungspotential, gerade weil wir so eine junge Mannschaft haben. Es ist in der Vergangenheit noch nie so gewesen, dass eine Mannschaft, die von mir trainiert wurde, direkt am Anfang top war. Die Steigerung ist das entscheidende Merkmal. Ich will, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden. Am Ende wird dann abgerechnet.
  • Natürlich dürfen wir aber auch bei dem Ziel in der Meisterschaftsrunde nicht vergessen, dass wir auch im Pokal spielen. Hier wollen wir natürlich auch einiges erreichen und so weit kommen, wie möglich!
  • Wie schätzt du die Liga im Vergleich zu letztem Jahr ein?
  • Die Liga war letztes Jahr schon sehr ausgeglichen und es hätte jeder gegen jeden gewinnen können. Ich denke es werden wieder die alten Bekannten sein, die um die Play-Off-Plätze streiten, Atting als Meister natürlich, aber auch Kassel, Spaichingen und Merdingen. Wie sich Hilden und Menden präsentieren bleibt abzuwarten, da fehlen uns einfach die Erfahrungswerte des letzten Jahres, aber wir dürfen keinen Gegner unterschätzen.
  • Was war dein größter Erfolg als Trainer?
  • Das ist sehr schwierig, da gibt es so viele. Im Nachwuchsbereich bin ich gerade im Inlinehockey mit jeder Altersklasse Deutscher Meister geworden. Im Seniorenbereich gehört mit Sicherheit die Teilnahme am Europapokal 2012 in der Schweiz weit nach oben, wo wir den fünften Platz belegt haben. Generell war aber die Zeit in der 1. Bundesliga sehr schön und brachte viele tolle Momente mit sich.