Patriots mit Niederlage nach Sommerpause

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In einem zunächst vielversprechenden Spiel in eigener Halle verlor das Bundesligateam der Rhein-Main Patriot am Samstag doch noch deutlich mit 6:12 gegen den Tabellenführer HC Merdingen.

Die Gastgeber starteten temporeich in die Partie und konnten sich bereits in der zweiten Spielminute mit dem Führungstreffer durch Patric Pfannmüller belohnen. André Lorei legte nur rund vier Minuten später mit einem Doppelpack nach. Nach der Hälfte des ersten Drittels bekamen die Gäste aus Merdingen allerdings Aufwind, bis zum ersten Seitenwechsel konnten sie die Führung der Patriots egalisieren. Zwar gingen die Assenheimer gleich zu Beginn des mittleren Spielabschnitts durch ein Tor von Dennis Berk erneut in Führung, doch der Spitzenreiter ließ dann nichts mehr anbrennen. Vier Treffer konnten sie in den zweiten 20 Minuten erzielen und auch im Schlussabschnitt machten sie dort weiter, wo sie aufgehört hatten und erhöhten bis fünf Minuten vor Abpfiff auf 4:12. Die Wetterauer warfen noch einmal alles nach vorne, doch waren die beiden Tore von Daniel Schneider und Pascal Herling nur noch Ergebniskosmetik, sodass schließlich der Favorit Merdingen mit einem 6:12 Sieg vom Platz ging. „Wir haben gut angefangen und das gespielt, was wir spielen wollten, aber im weiteren Verlauf haben wir das verloren.“, so der sportliche Leiter der Patriots, Patric Pfannmüller. „Als wir im dritten Drittel versucht haben nochmal aufzuholen, haben uns zwei schnelle Gegentore letztlich das Genick gebrochen. Dafür konnte man den jüngeren, unerfahreneren Spielern am Ende mehr Spielzeit geben, die Daniel Schneider und Pascal Herling auch gut genutzt haben. So wollen wir auch die letzten Saisonspiele nutzen, den Spielern die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln, gerade in Hinsicht auf die nächste Saison, in der wir ein anderes Gesicht zeigen wollen.“

Für die Patriots spielten: Felix Dombrowsky (G), Nicolas Moll (G), Alexander Blum (C), Alexander Schäfer, Dennis Berk (1), Daniel Schneider (1), Marc Langer, Patric Pfannmüller (1), Knut Apel, Pascal Herling (1), André Lorei (2), Mario Rosandic