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Rhein-Main Patriots wollen Trendwende schaffen

Schwere Doppelaufgabe in Bayern


Jetzt wird gepunktet
Drei Auswärtspleiten in Folge sind genug für die Rhein-Main Patriots. Die Trendwende soll her: Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag in Bayern an. Am Samstag in Augsburg (18.30 Uhr) und Sonntag in Schwabmünchen (13 Uhr) rechnen die Hessen mit mindestens drei Punkten.

Einfach wird es nicht werden, das ist klar: Der TV Augsburg, zuvor mehrfacher Meister und sogar Europapokalsieger, stieg 2017 überraschend ab. Die Fuggerstädter sind der große Aufstiegsfavorit der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Bisher  wurden zwei von drei Spielen gewonnen. Gegen Merdingen gab es einen deutlichen 16:3-Heimsieg, auswärts aber eine 5:15-Pleite. Zum Vergleich: Die Patriots verloren ihre Auswärtspartie in Merdingen mit 9:13.

Auch Schwabmünchen hat bis dato zwei von drei Spielen gewonnen. Die Teams sind somit punktgleich, wobei die Patriots zwei Spiele mehr absolviert haben. Es sind richtungsweisende Spiele für Assenheim. "Wir müssen von Anfang an Gas geben", fordert Patrick Pfannmüller, Sportlicher Leiter der Rhein-Main Patriots.  "Jetzt zählen nur Punkte!"

Zu Beginn feierte Pfannmüllers Team zwei Heimsiege. Danach wurden die drei Auswärtsspiele allesamt deutlich verloren (2:14, 9:13, 5:11). Das hat sich der erfahrene Hockeymann anders vorgestellt: "Wir wollen zeigen, dass wir es auch auswärts drauf haben." An der Kondition sollte es diesmal nicht mangeln. 12 Feldspieler stehen zur Verfügung - darunter Julian Napravnik. Der 20jährige Stürmer aus der US-Eishockey-Juniorenliga weckt Hoffnungen auf bessere Zeiten in der Fremde.


Inlinehockey
Deutscher Meister: 1999, 2000, 2001, 2002, 2004, 2008
Deutscher Pokalsieger: 1999, 2001, 2005, 2006, 2007, 2008
European Champions Cup: 2003: 4. Platz - 2004: 3. Platz - 2005: Vorrunde - 2006: 7. Platz - 2007: 6. Platz - 2009: 8. Platz

Skaterhockey
Meister Regionalliga Südwest: 2009
Meister 2. Bundesliga Süd: 2010
European Champions Cup: 2012: 5. Platz